Zielsetzung
Leistungen:
- Zusammenstellung der rechtlichen Grundlagen der beteiligten
Länder auf nationaler, regionaler und kommunaler
Ebene.
- Leistungsheft mit Anforderungen an das Bodenbewertungsverfahren
aus Sicht verschiedener Anwender aus Kommunen unterschiedlicher
Größen und Länder.
- Ein Verfahren für die Bewertung von Bodenfunktion
und Bodendegradation.
- Ein Leitfaden, der die Anwendbarkeit des Bodenbewertungsverfahrens
als Planungsinstrument für verschiedene Planungsverfahren
beschreibt.
- Pilotprojekt, in dem das neue Verfahren auf verschiedenen
Pläne, Planungsverfahren oder -maßnahmen angewendet
wird.
- Ein Katalog mit Umsetzungsstrategien.
- Internetplattform, Faltblätter, Broschüren
und Berichte, Konferenzen für Anwender und Fachleute.
- Abschlussbericht und zusammenfassende Projektbewertung.
Ergebnisse:
- Den kommunalen Planern wird die Bewertung der Bodenfunktionen
und die Berücksichtigung des Themas Boden in Planungsverfahren
ermöglicht.
- Sensibilisierung der Politiker und Bürger für
Bodenfunktionen und die nachhaltige Nutzung von Land-
und Bodenressourcen.
- Einbindung des angewandten vorsorgenden Bodenschutzes
in die Raumplanung, Einbindung in kommunale Planung und
Genehmigungsverfahren.
- Kooperation von wissenschaftlichen Institutionen, kommunalen
Planungs- und Umweltbehörden und Bürgern.
Auswirkungen:
- Reduzierung des Boden- und Landverbrauchs und der Bodenverschmutzung.
- Erhöhung des Stellenwerts des Bodenschutzes im
kommunalen Handeln.
- Förderung eines länderübergreifenden
Wissens- und Erfahrungsaustauschs.
- Harmonisierung des Umgangs mit Böden bei Planungsverfahren
im Alpenraum zur Realisierung einer ausgeglichenen und
nachhaltigen Raum- und Siedlungsentwicklung.
- Förderung einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung
von Wirtschaft, Handel und Gewerbe im Alpenraum.
Zielgruppen sind alle Parteien, die Einfluss auf den Zustand
der Böden und deren Entwicklung haben.
Ziele des Projekts TUSEC – IP sind:
- die wirtschaftliche Entwicklung aus Sicht des Bodenschutzes
auf raumordnerisch tragfähige und ökologisch
verträgliche Standorte zu lenken;
- bodenschonende städtebauliche Konzepte zu fördern;
- durch eine größere rechtliche und zeitliche
Planungssicherheit Anreize für Investitionen zu bieten;
- ein Verfahren für die Bewertung von Bodenfunktionen
und die Umsetzung der Ergebnisse in das kommunale Handeln
zu entwickeln;
- die rechtlichen Unterschiede in den beteiligten Ländern
zu berücksichtigen, insbesondere auch auf kommunaler
Ebene;
- die Bewusstseinsbildung und –förderung für
das Thema Boden und Bodenschutz auf allen politischen
Ebenen.
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